Who Said Open World?

Wenn der Postbote zweimal klingelt. Heute: frisch ausgepackte Autorenexemplare machen Freude. 

Prepare To Die: Interdisziplinärer Sammelband zu Dark Souls, Demon’s Souls und Bloodborne in der Reihe Game Studies beim Verlag Werner Hülsbusch, herausgegeben von Rudolf Inderst, Christof Zurschmitten und Pascal Wagner.

Darin enthalten: Who Said Open World? Auswirkungen von Game-Taxonomien auf die SpielerInnen-Erwartungen am Fallbeispiel Dark Souls von mir zusammen mit Michael Hebel und Sebastian deAndrade

Fein fein. Immer wieder schön, wenn Monate der Recherche und Kondensierung endlich regalfertig im Fachbuchhandel verfügbar sind. Abstract unseres Beitrages: 

„Dark Souls I wurde als bestes Open-World-Game bezeichnet (SPRENGER 2017), wobei gerade der Aspekt Open World Anlass zu Diskussion bot (GAMEFAQS 2011). In der SpielerInnen-Diskussion bildete sich der Begriff Pseudo-Open-World als Bindeglied zwischen vorauseilender Erwartung an die Spielwelt und deren Manifestation im Gebrauch als eine Art differenzierender Konsens heraus. Bei der Betrachtung von Auswirkungen von Taxonomien auf die SpielerInnen-Erwartungen im Allgemeinen wurde klar, dass jedweder Taxonomierungsversuch bislang nur die Bedürfnisse jeweils einer Bedürfnisgruppe auflöste. Da diese jedoch aufs Engste miteinander verwoben sind, mussten diese Ansätze zu kurz greifen und führen, wie in der SpielerInnen-Diskussion ersichtlich, zu Problemen. Daher entwickelten wir auf Basis der gesammelten Taxonomiemodelle (vgl. RICHTER 2010, KLEIN 2012, RAUSCHER 2014) eine Typologie entlang der multidimensionalen Ansätze von Espen Aarseth (vgl. Aarseth 2004) und passten diese diskursiv an. Dies mit dem Fokus, sowohl die Bedürfnisse aller relevanten Stakeholder zu vereinen, als auch der ambivalenten und wandelbaren Natur des Betrachtungsfeldes gerecht zu werden.“

Webseite der Herausgeber
https://languageatplay.de/…/prepare-to-die-interdisziplina…/

Webseite des Verlages: 
https://shop.strato.de/epages/61236266.sf/de_DE/…