COMIC SELFIES

Lehrprojekt für die fortgeschrittenere ZeichnerInnen unter den Studierenden. Die Aufgabe ist sich selbst im Stile eines bekannten Comiczeichners wiederzugeben. Es geht dabei sowohl um Stilkunde, genaue Sehschule als auch natürlich um die konkrete Zeichenübung. Die Studierenden analysieren zunächst entlang eines extra erarbeiteten sehr detaillierten mehrseitigen Kriterienkataloges den Strich, den Aufbau und die Farbigkeit der Vorlage. Zudem treffen sie eine formale Einordnung von Stil und Epoche . In Folge wird eine Kurzbiographie über den Zeichner/die Zeichnerin zusammengestellt, bevor sie beginnen sie sich selbst im Stile der stilistischen Vorlage in Szene zusetzen. Man muss sich selbst begreifen, aber auch die Art und Weise der bildhaften Erzählung der Vorlage. Etwa die Mikrohandlungen bai Carl Barks, die fantastischen Maschinen bei Franquin oder das Erstaunen bei Hergé. 

Das Projekt schließt mit einer kleinen Werkschau sowie einer redaktionellen Verwertung in der Hochschulzeitschrift ab. 

Um das vorgenannte für die Studierenden aus dem Abstrakten zu holen, musste ich natürlich ein paar Vorlagen entlang meinerselbst anlegen. Was mir dann gleich so viel Spaß machte, dass ich an einem Wochenende mal eben mich selbst im Stiles des Großteiles meiner Lieblingszeichner umsetzte. Und das sind nicht wenige. Hier eine Auswahl.